Gemeinsam mehr bewegen

Warum unsere Mehrheit eine Mehrheit braucht

Sorgen Sie für eine faire Repräsentanz!


Von Michael Krakau

Im Mai erhalten über 62.000 Ärztinnen und Ärzte die Briefwahlunterlagen Ihrer Ärztekammer Nordrhein. Ich bitte Sie persönlich, nehmen Sie an dieser für unsere Ärzteschaft wichtigen Wahl teil. Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit. Geben Sie den Listen des Marburger Bundes für die Kammerversammlung und die Kreisstellen Ihre Stimme!

Bei der letzten Wahl vor fünf Jahren war die zu geringe Beteiligung unserer Wählerschaft das größte Hindernis. Niedergelassene waren besser organisiert. 2014 haben wir ein gutes Wahlergebnis erzielt, doch die Mandatsverteilung im 121-köpfigen Ärzteparlament spiegelt noch nicht die tatsächliche Mehrheit der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in der Ärztekammer Nordrhein wider. Über 72 Prozent der berufstätigen Kammermitglieder sind angestellt oder verbeamtet, aber sie werden nur von 43 Prozent der Delegierten im Ärzteparlament vertreten. Das wollen wir gemeinsam ändern. Dafür benötigen wir Ihre Stimmen.

 

Angestellte Ärztinnen und Ärzte wählen die Listen des Marburger Bundes!

Der Marburger Bund NRW/RLP tritt zur Wahl der neuen Delegierten des Ärzteparlaments mit neun regionalen Kandidaten-Listen an. 540 Ärztinnen und Ärzte kandidieren für den Marburger Bund. Mit der hohen Zahl an Kandidaten wollen wir unsere Wähler, insbesondere die Nichtwähler aktivieren. Jede bzw. jeder Einzelne gibt dem Marburger Bund vor Ort ein Gesicht. Für alle 27 Kreisstellen tritt der Marburger Bund NRW/RLP ebenfalls mit eigenen Kandidaten-Listen an. Alle MB-Kandidaten finden Sie unter: www.marburger-bund.net

Der Blick auf die bisherigen Kraftverhältnisse in den Gremien der Ärztekammer Nordrhein unterstreicht, wie notwendig für alle angestellten Ärztinnen und Ärzte der tatsächliche Gebrauch des Wahlrechts ist. Stimmenthaltung nützt unseren gemeinsamen Interessen nicht. Nur mit Ihrer Stimme können wir eine stärkere Repräsentanz angestellter und beamteter Ärztinnen und Ärzte erreichen, um unseren Anliegen mit einem integrativen Kurs zu einer fairen Berücksichtigung zu verhelfen.

Es gibt viele Berufe, die uns Ärztinnen und Ärzte darum beneiden, dass wir zu den wenigen freien Berufen zählen, die eine Selbstverwaltung haben. Sie ist jedoch nicht selbstverständlich, sondern lebt vom Engagement aller Angehörigen unseres Berufsstandes. Deshalb stärken Sie bitte Ihre Kammer durch Ihre Stimmabgabe und wählen Sie die Listen des Marburger Bundes – für das nordrheinische Ärzteparlament und für Ihre jeweilige regionale Kreisstelle! Wenn Sie Ihre Wahlunterlagen erhalten, zögern Sie bitte nicht mit Ihrer Stimmabgabe. Herzlichen Dank!

Wahlfrist ist der 28. Juni 2019.

MICHAEL KRAKAU
MICHAEL KRAKAU
2. Vorsitzender des Marburger Bundes NRW/ RLP, Mitglied im Vorstand der Ärztekammer Nordrhein, Kliniken der Stadt Köln