Kammerwahlen Rheinland-Pfalz 2026

Ihre Stimme. Ihre Kammer. Ihre Zukunft.

Wählen Sie die Listen des Marburger Bundes

Im September entscheiden Sie, wer Ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren vertritt. Bei der Kammerwahl liegt die Zukunft der Ärztekammer in Ihren Händen und die Entscheidung, die Sie treffen, hat Gewicht. Nutzen Sie diese Chance.

Mit Ihren Stimmen bestimmen Sie die Mehrheitsverhältnisse in den Vertreterversammlungen der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz und der vier Bezirksärztekammern Koblenz, Pfalz, Rheinhessen und Trier. Damit beeinflussen Sie nicht nur die Besetzung der sonstigen Gremien, sondern auch den berufspolitischen Kurs unserer ärztlichen Selbstverwaltung für die gesamte neue Amtsperiode.

Fast 78 Prozent der berufstätigen Kammermitglieder in Rheinland-Pfalz arbeiten angestellt oder beamtet – in Krankenhäusern, Praxen, MVZ, Ämtern oder in der Industrie. Diese überwältigende Mehrheit verdient eine starke Stimme in den Ärzteparlamenten. Doch die Realität sieht anders aus: Noch immer ist diese Mehrheit dort nicht angemessen vertreten. Das muss sich ändern und Sie können es ändern.

Wir wissen aus langjähriger Erfahrung: Nur die gewählten Delegierten des Marburger Bundes vertreten konsequent die Interessen angestellter und beamteter Ärztinnen und Ärzte. Über 280 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen ärztlichen Arbeitsbereichen geben dem Marburger Bund dabei ein Gesicht engagiert, vielfältig und nah an Ihrer beruflichen Realität.

Geben Sie Ihre beiden Stimmen in dieser Briefwahl den regionalen Listen des Marburger Bundes. Für eine Kammer, die wirklich für Sie spricht. Für ausgewogene Kräfteverhältnisse. Für Ihre Interessen.

23-09-2026

Kammerwahlen 2026 Videos

Unsere Top-Themen im Wahlkampf

Weiterbildung braucht mehr als gute Absichten

Wir verbessern die Weiterbildung der jungen Ärztinnen und Ärzte

Die ärztliche Weiterbildung ist nach dem Studium der wichtigste Abschnitt, der unseren gesamten weiteren Berufsweg prägt. In der Weiterbildung erlangen wir fachärztliche Kompetenz – mit Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die unsere tägliche Praxis bestimmen.

Mehr Ärztinnen in Führungspositionen

Beruf und Familie müssen besser vereinbar werden

Der ärztliche Beruf befindet sich ebenso wie unsere Gesellschaft in einem tiefgreifenden Wandel. Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – insbesondere im Schicht- und Bereitschaftsdienst eines rund um die Uhr arbeitenden Gesundheitssystems – kommt dieser Wandel jedoch nur langsam voran.

Spitzenmedizin gibt es nicht zum Nulltarif

Spitzenmedizin, Stadtkrankenhaus, Forschung und Lehre unter einem Dach

Die Universitätsmedizin Mainz (UMM) arbeitet an ihrer Zukunft. In der öffentlichen Wahrnehmung dominieren jedoch seit Jahren vor allem die hohen Defizite des größten Krankenhauses in Rheinland-Pfalz.

Unsere Altersversorgung muss rentabel und sicher bleiben

Marburger Bund steht in Versorgungswerken für Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit ein

Jeden Monat zahlen wir einen erheblichen Teil unseres Gehalts in die berufsständische Altersversorgung ein. In der Grundversorgung sind das bis zu rund 19.000 Euro jährlich.

Weitere Themen

News

13. Aug. 2026

Katholische Kliniken verlieren an Attraktivität als Arbeitgeber

Erfolgreiche Mitgestaltung ist nur in der evangelischen Kirche möglich.

06. Aug. 2026

Gesundheitsmarkt oder Fürsorge?

Patienten brauchen uns Ärztinnen und Ärzte – keine Ökonomen!

30. Juli 2026

Für eine bessere Zukunft

Wir lehnen die Reform des Arbeitszeitgesetzes strikt ab!

Unsere Kandidatenlisten für die Vertreterversammlungen

Spitzenkandidat und Vorsitzender des MB-Bezirks Koblenz

Olaf Smago

Diakonie Klinikum Kirchen

Spitzenkandidat und Vorsitzender des MB-Bezirks Pfalz

Dr. med. Claus Beermann

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein

Spitzenkandidatin und Vorsitzende des MB-Bezirks Rheinhessen

Dr. med. Sonja Dörr

Universitätsmedizin Mainz

Spitzenkandidatin und Vorsitzende des MB-Bezirks Trier

Mariza Oliveira Galvão

Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

Spitzenkandidat und Vorsitzender des MB-Bezirks Koblenz

Olaf Smago

Diakonie Klinikum Kirchen

Spitzenkandidat und Vorsitzender des MB-Bezirks Pfalz

Dr. med. Claus Beermann

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein

Spitzenkandidatin und Vorsitzende des MB-Bezirks Rheinhessen

Dr. med. Sonja Dörr

Universitätsmedizin Mainz

Spitzenkandidatin und Vorsitzende des MB-Bezirks Trier

Mariza Oliveira Galvão

Mutterhaus der Borromäerinnen Trier

Mitgliederstruktur im Wandel

Mitgliederstruktur der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

Angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte ­stellen klare Mehrheit - aber noch nicht in den Vertreterversammlungen

Die Ärztinnen und Ärzte, die in Rheinland-Pfalz ihren Beruf ausüben oder wohnen, sind Mitglieder der Ärztekammern. Am Ende des Vorjahres waren dies insgesamt 25.025 Ärztinnen und Ärzte. Vor fünf Jahren waren es noch 2.424 weniger, im Jahr 2000 sogar nur 16.169. Unsere Ärztekammern wachsen.

Dabei steigt der Anteil der Ärztinnen deutlich an. Er lag Ende 2025 mit 13.593 Kammerangehörigen bei über 45 Prozent (2021: 9.827, 43 %). 9.720 Ärztinnen sind berufstätig (2021: 8.412), die meisten im stationären Bereich. In der Landesärztekammer sind 11.432 Ärzte Mitglied (2021: 12.774), 11.038 sind berufstätig – ebenfalls überwiegend in Kliniken.

Ende des Vorjahres waren insgesamt 20.758 Ärztinnen und Ärzte in Rheinland-Pfalz berufstätig (2021: 19.019). Sie versorgen in Krankenhäusern, MVZ und Praxen knapp vier Millionen Bürger. Im Ruhestand befinden sich 2.903 Ärztinnen und Ärzte. Ohne ärztliche Tätigkeit sind 1.352 Kammermitglieder registriert.

In der Landesärztekammer stellen 16.013 angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte mit über 77 Prozent die deutliche Mehrheit der 20.758 berufstätigen Kammermitglieder. Die Tätigkeitsorte gliedern sich wie folgt auf:
• In den über 80 Kliniken arbeiten 9.785 Ärztinnen und Ärzte (2021: 9.007, 2016: 8.418).
• In Praxen und MVZ sind 3.493 Ärztinnen und Ärzte angestellt (2021: 2.175).
• In Ämtern oder Behörden sind 1.009 Ärztinnen und Ärzte angestellt tätig (2021: 998).
• In Verwaltungen, als Werksärzte, in der Pharmaindustrie, als Medizinjournalisten oder in sonstigen Bereichen arbeiten 1.565 Ärztinnen und Ärzte (2021: 1.378).
• In Elternzeit befinden sich 161 Ärztinnen und Ärzte (2021: 219).

Im ambulanten Sektor arbeiteten in RLP Ende 2025 insgesamt 8.399 Ärztinnen und Ärzte (2021: 7.636), davon 4.906 niedergelassen (2021: 5.242). Tendenz weiter sinkend.

Wie bildet sich diese Mitgliederstruktur seit der Kammerwahl 2021 im Ärzteparlament ab? In die 80-köpfige Vertreterversammlung wurden 46 Delegierte aus dem niedergelassenen Bereich gewählt. Die 34 Delegierten des Marburger Bundes vertreten im Ärzteparlament allein die weit überwiegende Mehrheit der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte. Das können Sie jetzt ändern – mit Ihrem Votum für den Marburger Bund.

Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte im September 2026 ihr Wahlrecht nutzen. Nicht zu wählen ist die schlechteste Alternative – sie schwächt nicht nur die gesamte Ärzteschaft, sondern auch die eigenen Interessen.

Über 280 Ärztinnen und Ärzte auf den regionalen Listen des Marburger Bundes möchten in der neuen fünfjährigen Amtsperiode die Interessen aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte vertreten. Das gelingt nur mit Ihrem Votum für den Marburger Bund.