Gemeinsam mehr bewegen

Unsere Rente muss kalkulierbar und rentabel bleiben

Marburger Bund garantiert nachhaltige Generationengerechtigkeit

Monat für Monat zahlen wir oder haben wir einen nicht unerheblichen Anteil unseres Gehaltes in die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, die für unsere spätere Rente zuständig ist, gezahlt. Für uns Ärztinnen und Ärzte hat das berufsständische Versorgungswerk den großen Vorteil, einen höheren Rentenanspruch zu haben, als etwa in der DRV. Unser Rentenanspruch ist zudem stärker abgesichert und im Bedarfsfall können wir ein sofortiges Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsrente nutzen. Das von der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe als Finanzierungssystem gewählte „Offene Deckungsplanverfahren“ verbindet die Vorteile von kapitalgedeckten und umlagefinanzierten Systemen.

Die Leistungen des Versorgungswerkes werden ohne Zuschüsse des Staates ausschließlich auf Basis der Beiträge der Mitglieder nach kapitalbildenden Finanzierungsverfahren erbracht. Wir profitieren im Alter von unserer starken Solidarität. Natürlich ist unser Versorgungswerk der Aufsicht des Finanzministeriums unterstellt. Die Organisation und Leitung liegen aber in den Händen unserer Selbstverwaltung. Damit entscheiden letztlich alle Kammermitglieder als Wähler über unsere Altersversorgung. Jeder Einzelne bestimmt, welche Delegierten in die westfälisch-lippische Kammerversammlung gewählt werden. Diese wählt den geschäftsführenden Verwaltungs- und den Aufsichts-Ausschuss des Versorgungswerkes. Als höchstes Gremium kontrolliert die Kammerversammlung über die jährliche Berichterstattung das Versorgungswerk.

Das Ärzteparlament legt die Dynamisierung unserer Renten fest. Dadurch wird ersichtlich, wie wichtig es ist, dass wir mit dem Marburger Bund eine starke Vertretung in der Kammerversammlung der Ärztekammer Westfalen-Lippe haben. Um unsere besonderen Interessen in diesen Gremien auch in den nächsten fünf Jahren einbringen zu können, brauchen wir Ihre Stimme. Als Marburger Bund sichern wir – auch in der Niedrigzinsära – mit einer verantwortungsbewussten Neuorientierung am Kapitalmarkt und einem umfangreichen Risikomanagement langfristig einen stabilen Rechnungszins.

Wir bauen zudem Rücklagen auf. Als Marburger Bund achten wir insbesondere auf Generationengerechtigkeit. Dank unserer weitsichtigen, ertragsbringenden und risikoabgesicherten Anlagepolitik sind Dynamisierungen sowohl bei Rentnern als auch bei Rentenanwartschaften in der Vergangenheit gelungen.

PROF. DR. MED. INGO FLENKER
PROF. DR. MED. INGO FLENKER
Vorsitzender des ÄKWL-Arbeitskreises Weiterbildungsbefugnis, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, Ehrenvorsitzender des Marburger Bundes NRW/RLP
ANN-KATHRIN FISCHER
ANN-KATHRIN FISCHER
Ärztin im 2. Weiterbildungsjahr, Evangelisches Klinikum Bethel (EvKB) Johannesstift Bielefeld