Gemeinsam mehr bewegen
11.10.2019

Ärztekammer Westfalen-Lippe - Kammerwahl 2019

Ein traumhaftes Ergebnis – fünf Mandate mehr

Marburger Bund erhält 8.311 Stimmen und 52 Mandate/1.240 Stimmen mehr als 2014/Alle Ergebnisse im Anhang

Münster. Der Marburger Bund NRW/RLP hat bei der Kammerwahl 2019 in der Ärztekammer Westfalen-Lippe ein ausgezeichnetes Wahlergebnis erzielt und stellt mit Abstand die größte Fraktion. Die drei regionalen Listen „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ haben insgesamt 8.311 Stimmen erhalten, ein Plus gegenüber der vorigen Wahl im Jahr 2014 von 1.240 Wählerstimmen, ein Plus von 17,53 Prozent.

Damit stellt der Marburger Bund NRW/RLP insgesamt 52 Mandate (42,97 Prozent aller 121 Mandate) und verfügt gegenüber dem Wahlergebnis in 2014 über fünf Sitze mehr in der 121-köpfigen westfälisch-lippischen Kammerversammlung.

Im Jahr 2014 hatten insgesamt 7.071 Ärztinnen und Ärzte die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ gewählt, damit erhielt der MB vor fünf Jahren 47 der insgesamt 121 Mandate in der Kammerversammlung.

Unser bisheriger Koalitionspartner die "Psychosoziale Liste" gewann einen Sitz hinzu und hat nun vier Mandate. Die zwei Ärztinnen und zwei Ärzte schlossen sich unmittelbar nach der Wahl wieder unserer Fraktion an, die damit 56 der 121 Delegierten in der 121-köpfigen Kammerversammlung stellt.

Übrigens haben wir die Zahl der Ärztinnen von bisher acht auf nunmehr 17 Ärztinnen in unserer gewachsenen Fraktion erhöht.

Die aktuellen Einzelergebnisse des Marburger Bundes in den drei westfälisch-lippischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster: 

Im mitgliedergrößten Regierungsbezirk Arnsberg durften 19.934 Ärztinnen und Ärzte wählen, es sind 53 Mandate zu vergeben. Gewählt haben 8.787 Kammermitglieder, 8.736 Stimmen sind gültig, 51 ungültig. Die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ erhielt insgesamt 3.597 Stimmen, ein Anteil von 41,17 Prozent, ein Plus von 485 Stimmen oder von 15,58 Prozent gegenüber 2014. Das ergibt 24 Mandate, drei mehr als im Jahr 2014. Das letzte Mandat im Regierungsbezirk Arnsberg wurde mit 150 Stimmen vergeben.

Im Regierungsbezirk Detmold sind 28 Sitze zu vergeben. 10.585 Ärztinnen und Ärzte durften wählen. Gewählt haben 5.174, 5.138 Stimmen sind gültig, ungültig sind 36 Stimmen. Die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ erhielt insgesamt 1.840 Stimmen, ein Anteil von 35,81 Prozent, ein Plus von 41 Stimmen oder 2,22 Prozent gegenüber 2014, was auf Grund der Zersplitterung aber nur elf statt bisher zwölf Mandate für den MB ergibt. Wir haben das 12. Mandat sehr sehr knapp verpasst. Das letzte Mandat im Regierungsbezirk Detmold wurde mit 155 Stimmen vergeben.

Im Regierungsbezirk Münster sind 40 Mandate zu vergeben. Wählen durften 15.239 Ärztinnen und Ärzte. Gewählt haben 7.213. Gültige Stimmen: 7.213. Ungültige Stimmen: 50. Die Liste „Marburger Bund – Krankenhaus und mehr“ erhielt insgesamt 2.874 Stimmen, das sind 39,84 Prozent der Stimmen im RP Münster, ein Stimmenzuwachs von 714 oder ein Plus von 33,05 Prozent, was am Ende 17 statt bisher 14 Mandate in der 121-köpfigen Kammerversammlung ergab. Das letzte Mandat im Regierungsbezirk Münster wurde mit 163 Stimmen vergeben.

Der einzige Wermutstropfen bei der Kammerwahl 2019 ist die leicht gesunkene Wahlbeteiligung. Sie ist gegenüber der Kammerwahl 2014 leider um 1,42 Prozent auf nunmehr 46,38 Prozent gesunken. Blickt man auf die Zahl der 2019 abgegebenen Wählerstimmen, sieht man jedoch mit 21.224 abgegebenen Stimmen und 21.087 gültigen Stimmen (137 Stimmen sind ungültig) aktuell das zweitbeste Ergebnis nach dem Jahr 2009, damals wurden 21.768 gültige Stimmen gezählt. Bei der letzten Kammerwahl im Jahr 2014 wurden 1.424 gültige Stimmen weniger als heute gezählt.

Unter den 17 Ärztekammern in der Bundesrepublik liegt die ÄKWL nun bei der Wahlbeteiligung auf dem vierten Platz, höher war sie zuletzt nur in Sachsen-Anhalt (2016: 51,58 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern (2018: 49,6 Prozent) und dem Saarland (2018: 48,16 Prozent). Auf Platz fünf liegt die Ärztekammer Nordrhein (2019: 43,8 Prozent).

Aus den Reihen des Marburger Bundes NRW/RLP wurden folgende Ärztinnen und Ärzte in die Kammerversammlung gewählt:

Im Regierungsbezirk Arnsberg:
Inna Vladimirovna Agula Fleischer
Dr. med. Ulrike Beiteke
Dr. med. Ingolf Hosbach
Barbara Scholtz-Kern
Dr. med. Karsten Siemon
Bärbel Wiedermann Dortmund
Jürgen A. Weber
Ulrich Feltkamp
Julius Weber
David Manamayil
Prof. Dr. med. Rüdiger Smektala
Dr. med. Bernd Hanswille
Dr. med. Andreas Weber
Dr. med. Christoph Neumann
Susanne Hack
Dr. med. Joachim Dehnst
Dr. med. Andreas Knust
Stefan Schwarz
Dr. med. univ. Rolf Cramer
André-Ramin Zahedi
Cordula Chur-Weber
Prof. Dr. med. Thomas Lücke
Dr. med. Rolf Kleinmann Arnsberg
PD Dr. med. Xenofon Baraliakos

Im Regierungsbezirk Detmold:
Dr. med. Anne Bunte
Marc Hertel
Dr. med. Patricia Kalle Droste
Daniel Fischer
Bernd-Wilhelm Kanning
Dr. med. Barbara Steffens
Dr. med. Theo Sievert
Dr. med. Jan Hinnerk Stange
Prof. Dr. med. Nils Ewald
Dr. med. Hans-Ulrich Schröder
Franz-Josef Mack

Im Regierungsbezirk Münster:
Dr. med. Johannes Albert Gehle
Stefanie Oberfeld
Gönül Özcan-Detering
Dr. med. Peter Czeschinski
Dr. med. Jan Sackarnd
Dr. med. Sigrid Vera Nierhoff
Priv.-Doz. Dr. med. Michael Böswald
René Uwe Forner
Dr. med. Simone Gurlit, MAE
Birgit Menge
Dr. med. Matthias Föcking
Dr. med. Karl-Theo Vollmers
Annette Abeler
Ronald Groeneveld
Dr. med. Arnold Greitemeier
Dr. med. Rudolf Kaiser
Dr. med. Rainer Michels, M.A.

Psychosoziale Medizin:
Prof. Dr. med. Dr. theol. Gereon Hauff
Dr. med. Andrea Möllering
Dr. med. Katharina Martin
PD Dr. med. Gerhard Reymann

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